Vortrag von Dr. Jens Friedhoff  über die Zeit der Reformation und Gegenreformation im Westerwald

Dass Geschichte nicht langweilig, sondern sehr spannend sein kann, erlebten die Zuhörer im DGH Kirburg, die auf Einladung der Ortsgemeinde Kirburg und der Ev. Kirchengemeinde Kirburg  im Rahmen des Reformationsjubiläums zusammengekommen waren. Hachenburgs Stadtarchivar Dr. Friedhoff brachte in

anschaulichen Bildern und interessanten Erzählungen dem Publikum die Zeit des 16. Und 17. Jahrhunderts näher.
Die gläubigen Menschen der damaligen Zeit hatten es gar nicht so einfach, da die Fürstentümer auch aus politischem Interesse ständig ihre Konfession wechselten. So war Hachenburg und die Grafschaft Sayn, zu der auch Kirburg gehörte, mal katholisch, mal evangelisch- lutherisch mal evangelisch-reformiert.
Friedhoff stellte auch einen kostbaren Schatz vor, der zurzeit aufwendig restauriert wird.

Hans-Alfred Graics und Pfarrer Rüdiger Stein bedankten sich für den aufschlussreichen Vortrag bei Dr. Jens Friedhoff. (Foto: Willy Strunk)

Der erste Teil einer Piscator-Bibel von 1617, die erst vor kurzem im Hachenburger Archiv  wiederentdeckt wurde. Sie stammt aus der Feder Johann Piscators, der als Professor an der reformierten Universität der Hohen Schule Herborn lehrte. Ortsbürgermeister Hans-Alfred Graics und Pfarrer Rüdiger Stein bedankten sich am Ende der Veranstaltung für den aufschlussreichen Vortrag bei Dr. Jens Friedhoff.