Was früher im Kreisblatt stand:

Der nachfolgende Artikel wurde in der Nassauischen Zeitung – Kreisblatt für den Kreis Oberwesterwald – 1935 veröffentlicht: Die gräflich-leiningische Familiengruft in der Schloßkirche zu Westerburg (Westerwald)...Von Pfarrer i.R. Oskar Fuchs, Bad Homburg

Im Chor der evangelischen Stadtkirche [Schloßkirche] zu Westerburg befinden sich zwei Grüfte, in denen diejenigen Glieder des Hauses Leiningen-Westerburg, die in Westerburg verstarben, ihre letzte Ruhestätte fanden; die ältere Gruft, die im Chor unter dem Altar im gotischen Stil erbaut ist, links davon hinter der Sakristei die ebenfalls im gotischen Stil errichtete neue Gruft.

Die Westerburger Schlosskirche

In der älteren Gruft, in der die Särge längst verfallen und die Leichen längst vermodert sind, sind, soweit es sich ermitteln läßt, folgende Personen beigesetzt worden: Reinhard II, der Stifter der nach seiner Residenz genannten Linie Leiningen-Westerburg, eröffnet den Reigen. Er wurde am 19. November 1530 geboren und erwies sich nicht nur als tapferer Haudegen, sondern auch als einsichtsvoller Regent und beharrlicher Verbesserer seines Landes. Im Jahr 1561 trat er zur evangelischen Kirche über und führte mit Hilfe des Pfarrers Hermann Fabel die Reformation in seinem Lande ein. Er starb nach 35-jähriger Regierung am 17. September 1584 und wurde in der Kirche zu Westerburg beigesetzt, wo man auf der nördlichen Seitenwand des Schiffes noch heute die gut ausgeführten und wohl erhaltenen Gipsbildnisse  des Grafen Reinhard und seiner Gemahlin Ottilie, geb. Gräfin von Manderscheid-Blankenheim sieht. Die Inschrift um das Bild des Grafen lautet:

„Reinhardus Comes in Leiningen Dominus in Westerburg, et Schauenburg Romani iperii semper liber, obiit anno aetatis suae 54, anno salutis 1584, 17. Septbr. R.I.P.“

(Reinhard Graf zu Leiningen, Herr zu Westerburg und Schaumburg, des röm. Reiches semperfrei, starb im 54. Jahre seines Alters, im Jahre des Heils 1581, 17. Septembr..  Er ruht in Frieden!)

Ottilie, Reinhard‘s II. Gemahlin, war am 30.Juli 1586 geboren, vermählte sich 1561 und starb am 9. Aug. 1597 zu Westerburg an der Pest. Noch bei Lebzeiten ließ sie sich neben ihrem Gemahl ein Grabmonument errichten, das noch heute zu sehen ist und folgende Inschrift trägt: „Ottilie, ex Familia comitum in Manderscheid-Blankenburg, uxor Reinhardi comitis in Leiningen domini in Westerburg et Schawenburg obiit.“

(Ottilie aus der Familie der Grafen von Manderscheid-Blankenburg (irrtümlich für Blankenheim), Gemahlin Reinhards Grafen zu Leiningen Herrn von Westerburg und Schaumburg, starb…)

… Da das Denkmal bei ihren Lebzeiten schon errichtet wurde, vergaß man hernach die Ausfüllung des Todesdatums. Neben Reinhard II. Liegt sein Bruder Georg I., der Gründer der Linie Leiningen-Schaumburg, geb. 23.April 1533, der, nachdem er vom geistlichen Stande zurück- und zum protestantistischen Glauben übergetreten war, von 1560 ab die Reformation in seinem Lande durchführte. Er starb am 9.März 1586 zu Schaumburg und wurde in der Westerburger Kirche neben seinem Bruder Reinhard II. Begraben. Hier sieht man noch heute auf der nördlichen Seitenwand des Schiffes sein guterhaltenes Gipsbildnis. Die Grabinschrift lautet: „Genreosus et nobilis dominus, dominus Georgius Comes in Leiningen, dominus in Westerburg et Schauenburg sacri Romani imperii liber Obit d. 9. Mensis martin anno Christi 1586.“

(Der großmütige und edle Herr, Herr Georg Graf zu Leiningen, Herr zu Westerburg und Schaumburg, des heiligen römischen Reiches frei, starb am 9. März im Jahre Christi 1586)

Neben Georg I. Wurde seine Gemahlin Margarethe, geb. Gräfin zu Isenburg-Büdingen-Birstein (gest. 8. Aug. 1612 zu Westerburg) beigesetzt. Auch die Grafen Albrecht Philipp und Johann Ludwig, die Söhne Reinhards II. Und der Ottilie Manderscheid-Blankenheim, fanden in der älteren Gruft ihre Ruhestätte. Beide starben, wie ihre Mutter, ersterer am 21. August, letzterer am 22. August 1597, an der damals herrschenden Pest.

Im Jahre 1612 wurde außer der Gräfin Margarethe, Gemahlin Georg I. (s.o.) noch der treffliche Graf Philipp Jakob zu Leiningen-Westerburg (gest. 14. Juli 1612) in die ältere Gruft aufgenommen. Für ihn wurde in Alt-Leiningen ein Grabstein angefertigt, der nach Westerburg geschafft werden sollte; da aber der 30jährige Krieg ausbrach, so blieb das Grabmal vergessen lange Jahre bei der unter dem Schloß Alt-Leiningen gelegenen Rudolfsmühle stehen; von dort kam es Ende des 17. oder Anfang des 18. Jahrhunderts in den Leiningi‘schen Schloßgarten und später in das Hotel Jakobslust nach Grünstadt, wo dasselbe heute [1935!] noch aufgestellt ist. Auf dem Grabstein ist Graf Philipp Jacob in ganzer Figur in seiner Rüstung und mit gefalteten Händen ausgehauen. Die Inschrift lautet:

„Philipp Jacob, ein Graf auserkohren,
Zu Leiningen-Westerburg ward gebohren,

Als man zahlt fonfzehn hundert jar
Und siebenzig zwey offenbar.
Tratt hernach neunzig acht behend
Mit großem lob ins regiment.
Mehrt Westerburg, erhielt schutz
Kirchen und Schulen sucht ihren nutz

Als zu vierzig jahren kam
Sein Alter, ihn Gott hinweg nam.
Und wie sein leben verursacht freud,
So bracht sein abschied großes leyd.“


Der nächste regierende Graf, der in der älteren Gruft Aufnahme fand, war Reinhard III. (1574-1655), der wegen seinen vielen verkehrten Handlungen sich den Beinamen „der Tolle oder der Ungeratene“ in seinem Hause zuzog und nach einem höchst bedauernswerten Leben, 81 Jahre alt, am 14. Oktober 1655 in Westerburg starb, aber erst im März 1656 beigesetzt wurde. Eine seiner Töchter, Margarethe Sabine, geb. 12. März 1618, starb bereits 23. April 1618 und wurde am 27. April bei ihrem Großvater Georg I. (s.o.) begraben. Wahrscheinlich hat auch Graf Christoph (1575 – 1635), der mitten in den Unruhen des 30jährigen Krieges im Jahre 1635 aus dem Leben schied, in der älteren Gruft seine letzte Ruhestätte gefunden. Seine Tochter Johanna Sybilla starb 1655 in Oldenburg, wurde aber in Westerburg beigesetzt. Auch Graf Georg Wilhelm, der Erbauer der Schadecker Kirche (1619 - 1695), aus dessen Ehe mit Gräfin Sophie Elisabeth zur Lippe 19 Kinder hervorgingen, ist sicherlich in Westerburg in der älteren Gruft beigesetzt. Eins von diesen 19 Kindern, der Graf Simon Philipp, geb. 4. April 1646 in Schwalenberg in Lippe, der am 23. August 1670 in einem Duell tödlich verwundet wurde, fand, obwohl in Grünstadt verstorben, ebenfalls in Westerburg seine Ruhestätte.

Ob und welche gräfliche Personen sonst noch in der älteren Gruft beigesetzt wurden, läßt sich nicht feststellen. Vor der Errichtung dieser älteren Gruft in der Kirche in Westerburg bestand der Überlieferung nach in der gräflichen Gruft in der Kirche in Gemünden, die indessen mit samt dem damaligen Kirchengebäude vom Feuer verzehrt sein soll. Einzelne Personen, z.B. Graf Karl Ludwig (gest. 16. Oktober 1652) und Gräfin Elisabeth Eleonore (gest. 14. Oktober 1653) sind in Cramberg begraben. Diejenigen Glieder des gräflichen Hauses, die in der Grafschaft Leiningen (Residenz Grünstadt) verstarben, sind um der weiten Entfernung Grünstadts von Westerburg willen in der Martinskirche in Grünstadt beigesetzt. Als einige Jahre vor dem Weltkrieg [1914 – 1916] die Kirche restauriert wurde, wurden auch die beiden gräflichen Grüfte (die der Linie Alt-Leiningen und die der Linie Neu-Leiningen) in derselben geöffnet und die aus den zerfallenen Särgen gesunkene Leichen, deren Identität sich an den daneben liegenden Totenschilden nachweisen ließ, in neue Särge umgebettet. Es ist das Verdienst der Frau Amtsrat Roth in Grünstadt, daß damals die Gebeine nicht verschleppt, sondern pietätvoll gesammelt und neu eingesargt wurden.

Wir wenden uns zu der neuen Gruft, die sich links vom Altar hinter dem Pfarrerstand befindet. Sie ist groß und geräumig und allem Anschein nach an den Sterbetagen, der dort Ruhenden zu Gedächnisgottesdiensten benutzt worden. In ihr liegen  nur Glieder der Linie Neu-Leiningen.
Kinder und 5 Erwachsene schlummern dort in ihren schweren Eichensärgen dem Auferstehungsmorgen entgegen. Der erste, der in dieser Gruft seine Ruhe fand, war Graf Georg II. 1666 – 1726. Er starb nach segensreicher Regierung am 4. Mai 1726 und wurde am 5. Mai in der wahrscheinlich von ihm selbst erbauten neuen Gruft beigesetzt. Sein Leichnam war nach dem Bericht des Leinigen-Westerburgerischen  Archivrats Johann Ludwig Knoch (1712 – 1808) 1762, also nach 36 Jahren, noch unverwest und ist heute noch, sogar in Kleidung und Stiefeln, wohl erhalten. Die Inschrift auf dem Sargdeckel lautet:

Graf zu Leiningen,
Ritter St. Huberti
geboren am 2. März 1666, gest. am 4. Mai 1726
vermählt 1. am 27.5.1884
vermählt 2. am  3.7.1697
vermählt 3. am  2.2.1711
Leichentext: Psalm 62, 6. 7. 9.
In allen meinen Jahren von erster Jugend an
hab ich es wohl erfahren, wie schwer die Himmelsbahn.
Ich bin auf keinen Rosen gegangen jederzeit,
Wie die Gottlosen in falscher Sicherheit.
Nun hat mir auch gewähret mein allerliebster Gott
Was ich so oft begehret in mancher meiner Not,
Er hat mich nun entnommen der Erde großer Qual,
Ich bin nunmehr gekommen in Jesu Freudensaal.


Rechts oben stehen noch die beiden Sprüche: 2. Kor. 4, 14 und 2. Tim. 4, 7.
Zu beiden Seiten des Grafen Georg II. ruhen seine ersten beiden Gattinnen, in dem Sarge zur Rechten liegt Anna Elisabeth Wilhelmine geb. Gräfin von Bentheim-Teklenburg, geb. 1642, vermählt 27. Mai 1684, gest. 26. Mai 1695, deren Leiche gleich des ihres Gatten gut erhalten ist; in dem Sarge zur Linken ruht Anna Magdalena geb. Freiin von Bodenhausen, geb. 6. Okt. 1660, vermählt 3. Juli 1697, gest. „zum großen Leidwesen des ganzen Landes“ am 6. Sept. 1709. Der erste Sarg trägt den Spruch: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt...“ Hiob 19, 25; der zweite das Psalmwort: „Verlaß mich nicht, Herr mein Gott, sei nicht fern von mir, Herr meine Hilfe“. Psalm 38, 22. Die dritte Frau Georg II., Gräfin Margarethe geb. Güldenlöw-Danniskiold-Laurwig starb am 8. Juli 1761 in Grünstadt und wurde in der dortigen gräflichen Gruft beigesetzt. Aus der zweiten Ehe Georg II. stammten ein am 15. August 1702 totgeborener Sohn, der in der Westerburger Gruft beigesetzt wurde und ein am 6. Sept. 1704 totgeborener Sohn, ebenda beigesetzt.
Sein Sargdeckel ist mit Rosenkränzen bemalt und mit folgenden Inschriften bedeckt:
„Laß mich o Christ, an deinem Leib,
Ein kleines Zweiglein bleiben;
Breit aus die Flügel beide,
O Jesu meine Freude
Und nimm dein Küchlein ein.“
„Ich war ein kleines Kindlein
Geboren auf die Welt,
Aber meine Sterbestund allein
Hat mir Gott bestellt.“


Aus der dritten Ehe Georgs II. stammt u.a. Graf Karl Friedrich Ferdinand, geboren 8. August, gestorben 9. August 1715, gleichfalls in der neuen gräflichen Gruft beigesetzt. Auf seinem Sarge stehen die Worte:
„Sterb ich bald, so komm ich ab
Von der Welt Beschwerlichkeit“
Und:
„Christus ist mein Leben, Sterben mein Gewinn.“

Noch ein anderes Kind aus der dritten Ehe des Grafen Georg II. Graf Georg Franz Ludwig, geb. 17. Febr. 1724, gest. 26. August 1724 ist in der Westerburger Gruft beerdigt. Auf seinem Sarge steht der Spruch: Buch der Weisheit 4 V. 14 und die Inschrift zu lesen:

„Kurz war mein irdisch Leben,
Ein Besseres wird mir geben
Gott in der Ewigkeit.
Da werd ich nicht mehr sterben,
In keiner Not verderben.
Mein Leben wird sein lauter Freud.“


Graf Georg Karl I. August Ludwig, der Stifter des 1874 ausgestorbenen nassauischen Astes der Neu-Leininger Linie (1717 – 1787) der Sohn und Nachfolger Georg II. residierte in Westerburg und Grünstadt, doch zumeist am letzteren Ort, wo er am 19. März 1787 verstarb und jedenfalls auch in der Martinkirche begraben liegt. Dagegen wurde seine Gemahlin, Johanna Elisabeth, Amalie, geb. Gräfin von Isenburg-Philippseich, die zu Westerburg am 29.Dezember 1780 starb, am 31. Dez. 1780 in der dortigen gräflichen Gruft beerdigt. Auch ein Söhnchen der beiden Vorgenannten, Wilhelm Karl August, geb. zu Westerburg 18. Mai 1750 und ebenda am 11. Juli 1754 gestorben, wurde am 15. Juli 1754 in der gräflichen Gruft begraben.

Der letzte, der in der neuen Gruft in der Westerburger Kirche seine Grabstätte fand, war Graf Karl II. Gustav Reinhard Waldemar, gewöhnlich kurzweg Graf Waldemar genannt (1747-1798). Er wurde in den Stürmen der französischen Revolution mit mehreren anderen Grafen Leiningen von den Franzosen nach Paris geschleppt und dort 8 Jahre lang gefangen gehalten. In seiner Abwesenheit wurden die Schlösser, Güter, Keller, kurz alles Bewegliche und Unbewegliche verkauft, sowie die Kirchengüter, Kassen und das Archiv vollständig geplündert und beraubt.

Als er nach dreijährigen Entbehrungen und Gefahren endlich nach Grünstadt zurückkehrte, fand er all seinen Besitz in fremden Händen und floh nach Westerburg. Hier starb er, nachdem er in jenen schweren Zeiten so manches Leid erduldet, noch mitten in den Kriegsunruhen am 7. Juni 1798 und wurde am 10. Juni in der gräflichen Gruft beigesetzt. Sein Sarg ist verlötet und bis auf den heutigen Tag nicht geöffnet worden. Auf dem Deckel des Sarges stehen die Sprüche: Psalm 23 V. 4 und Psalm 73 V. 13. Ob Waldemars Gemahlin Philippine Auguste geb. Wild- und  Rheingräfin zu Salm-Grumbach (1737 – 1797) und Graf Ferdinand Karl III. (1767 – 1813), der Sohn und Nachfolger Waldemars, in Westerburg beerdigt sind, läßt sich nicht erweisen, in der neuen Gruft ruhen jedenfalls ihre Leiber nicht.

An drei Grafen zu Neu-Leiningen erinnern Gedenktafeln in der Westerburger Kirche, die an der nördlichen Seitenwand des Schiffes angebracht sind. Die erste ist dem tapferen Grafen Christian Ludwig Alexander, gest. und begraben zu Arad im Febr. 1819, die zweite dem Grafen August Georg Gustav, k. k. Feldmarschalleutnant und Vizegouverneur von Mainz, der am 9. Oktober 1849 in Wien starb und beerdigt wurde, die dritte dem Grafen Christian Franz Seraphin, dem letzten männlichen Spross des nassauischen Astes der Neu-Leininger Linie, gewidmet. Er starb, nur 44 Jahre alt, unerwartet zu Krakau am 1. Okt. 1856 und wurde in Wien begraben. Er war zuletzt k. k. Feldmarschalleutnant und Gouverneur von Krakau. Mit dem Tode seiner Schwester Seraphine (gest.    11. Nov. 1874 in Insbruck und auf dem dortigen Nikolausfriedhof beerdigt) erlosch der nassauische Zweig des Hauses Neu-Leiningen.

Die Grafschaft Westerburg fiel nun an die Linie Alt-Leiningen, welche im Jahre 1803 für ihre Verluste in der Grafschaft Leiningen mit der Abtei Ilbenstadt in der Wetterau entschädigt worden war. In der dortigen im Schloßpark gelegenen Gruft ruhen die sterblichen Überreste des Grafen Christian Karl (gest. 1811), des Grafen Friedrich I., (gest. 9. Aug. 1839), des Grafen Friedrich II. Eduard (gest. 5.Juni 1868), des Grafen Friedrich III. Wiprecht Franz (gest. 7. Febr. 1916). Auch zwei Töchter des Grafen Friedrich II. Eduard und seiner Gemahlin Henriette Freiin von Egloffstein, und zwar Maria Friederike Karoline Ernestine geb. 30. Sept. 1831, vermählt am 24. März 1862 mit ihrem Onkel Graf Viktor August, gestorben 4. April 1863 zu Görz und Dorette, geb. 25. Okt. 1832, gest. 16. Juni 1833, und der zweite Sohn des Grafen Friedrich III., Ernst Hesso Viktor, geb. 4. Mai 1877, gest. 14. Jan. 1890, liegen im Schloßpark von Ilbenstadt in der dort erbauten Kapelle begraben. Graf Viktor,  August, k.k. Feldmarschalleutnant (1821 – 1880), der Gemahl seiner Nichte Maria Friederike Karoline Ernestine (s.o.) fand seine letzte Ruhestätte in Darmstadt, wo er seine letzten Lebensjahre zugebracht hatte und am 19. Febr. 1880 starb. Er hinterließ einen Sohn, den Grafen August Reinhard (geb. 18. März 1863), der am 26. Juli 1929 als Rittmeister a. D. in Garmisch (Oberbayern) starb und begraben wurde. Er war der letzte männliche Spross der Linie Alt-Leiningen.

Ergänzungen in den eckigen Klammern von Horst Jung, Westerburg

November 2017
Horst Jung
56457 Westerburg