Ein Festival der guten Laune bei der Prunksitzung des RKV Rennerod

Veranstaltung des Renneroder Karnevalsvereins war wieder ein Bomben-ErfolgRennerod Sitzung 2018.01

Wie schon in den Jahren zuvor, präsentierte sich die am Samstag stattgefundene Prunksitzung des Renneroder Karnevalsvereins auf eine moderne und und mitreißende Art die die Besucher in der voll besetzten Westerwaldhalle schier von den Stühlen riss. Nahezu fünf Stunden lang tauchte das kreativ

kostümierte Narrenvolk in eine Welt voll gekonnter Unterhaltung als es hieß: „Atlantis Tiefen ziehen uns hinunter, doch Neptuns Narren sind froh und munter “. Ein fantastisches Bühnenbild diente als Hintergrund für eine gelugene Show bei der es an nichts mangelte. Die Westerwälder verstehen offensichtlich, mit viel Spass an der Freud Karneval zu feiern.

Rennerod Sitzung 2018.01

Ein prall gefülltes Programm sorgte für beste Stimmung in der Narrhalla zu Rennerod. Sitzungspräsident Thomas Grahl führte als “Neptun” getarnt witzig durch die bunte Show, die kurzweiliger nicht hätte sein können. Gleich zu Beginn erfreuten die Mädels des RKV-Ballets “Emotion” und die kleinen Stars “Diamonds” das Auge mit hübschen Kostümchen, strahlenden Gesichtern und talentierten Tanzvorträgen. Dann folgte ein Highlight auf das andere.

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Protokpller Carsten Geis brachte Wahres augenzwinkernd gekonnt in Reimen auf den Punkt und berichtete über 2017: “Gleich zu Beginn gabs Stress mit klein Erdi dem Großen, wollt mi´m Alleinherrschafts-Votum zum Despoten vorstoßen. Die Türken bei uns, die in Freiheit hier leben taten Erdi ganz freudig die Erlaubnis hergeben dass er tun und lassen kann, was er will und sei´Untertanen schwegen schön still”.,Aber auch andere Themen griff er auf: “ Im Abgasskandal hat VW sich ertühtigt, wir hatten EHEC im Döneer und im Ei Fibronil, von Medikamenten im Hühnchen, da wisst ihr net viel, Honig mit Maden wird auch gern gegessen, das Schweinchen mit Pest wird billig gefressen, bei Lasagne mit Perd wird auch net gemuckt, doch rühr ich Schnaps in mein Kaffee wird komisch geguckt.”

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Natürlich war auch Werner Simon wieder in der Bütt. Seit 1961 ist dieses Urgestein des Renneroder Karnevals dabei und hatte auch dieses mal die Lacher auf seiner Seite. Anshaulich berichtete er über den Kauf einer neuen Hose und die damit verbundenen Anstrengungen. Die Freiwillige Feuerwehr Rennerod mit Adrian Stickel an der Spitze nahm sich selbst auf die Schippe und der Elferrat aus Pottum hatte Trommler dabei, die sich dann als flotte Tänzer entpuppten.

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Auch "Wilheim Tell" trieb seine Scherzchen und begeisterte das Publikum. Allgemein standen tanzende Männer im Showmittelpunkt. Das akrobatisch begabte und bei Wettbewerbeben ausgezeichnete Männerballett “Irnder Schneckeschubser” löste Kreischalarm aus und die Herren des Renneroder Elferrat konnten sich als sexy Tänzer an der Nordseeküste ebenfalls bestens sehen lassen. In weiteren Darbietungen überraschten die schwarzweissen Frauen vom Fussballverein mit einer witzigen Tanznummer.

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Die Damen der Katholischen Frauengemeinschaft hatten sich 2 Herren ausgeliehen und boten dem Publikum eine gut ausgeklügelte Nummer vom Feindsten. Zwei Putzfrauen, Annette und Silvia, sorgten nicht nur für Sauberkeit, sie hatten mit verschiedenen "WehWehchen" zu kämpfen, die nur von Fachärzten zu behandeln sind. Seit Samstagabend weiss nun aber auch jeder, dass Hämorroiden grundsätzlich und wirksam in Griechenland beim Arschäologen behandelt werden können.

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Im Anschluss daran erfolgte die Kostümprämierung, bei der „die Toten der Titanic“ den ersten Platz belegten, Es braucht wohl nicht explizit erwähnt werden, dass die fröhliche Gesellschaft alle Büttenreden, Sketche, Tänze, Musik und Gesang mit viel Applaus belohnte und hofft, dass es im nächsten Jahr wieder so närrisch-toll beim RKV zugeht. Text und Foto: Elke Hufnagl