Kai Otterbach holt Silber bei der DM Senioren - Claudia Benard freut sich

Überragender Erfolg für den Berzhahner im Saarländischen Völklingen mit einer weiteren Bronzemedaille im DoppelBerzhahn Tischtennis1

Am Pfingstwochenende war es wieder soweit. Die besten Senioren im Tischtennissport trafen sich in Völklingen um die Deutschen Meister zu ermitteln. Mit dabei waren zwei Berzhahner. Erstens Claudia Benard vom TV Berzhahn, die in der 1. Herrenmannschaft des TV spielt und zweitens Kai Otterbach aus Berzhahn in Diensten des Hessenligisten TTC Hausen. Claudia war das erste Mal bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften

am Start und feierte direkt ihren ersten Einzelsieg in einer übermächtigen Gruppe. Am Ende war es der 3. Platz in der Gruppe und damit der 13. Platz von allen Seniorinnen in ganz Deutschland zwischen 40 und 45 Jahren!

Im Doppel vergab sie mit Ihrer Partnerin Daniela Gansauer (WTTV, DjK Eitorf) in der ersten Runde eine 6:0 Führung im 5. Satz, sehr schade. Im Mixed mit dem Pfälzer Domminik Demmere (ASV Sembach) war ebenfalls in der ersten Runde Endstation, zu stark waren die Gegner.

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Kai Otterbach holt Silber bei der DM Senioren - Claudia Benard freut sich - Foto: Privat

Kai rechnete sich am meisten im Mixed aus. Mit Kerstin Segeth (HTTV, TSV Langstadt) war aber wie bei Claudia in der ersten Runde mit 11:9 im 5. Satz bereits Ende. Ein Dämpfer der im Nachhinein aber vollkommen nebensächlich war. Im Doppel mit Bernd Griebler aus Wittlich (RTTVR) gelang der Supergau. Nach Siegen über ein Bayrisches und ein Doppel aus Niedersachsen war man im Halbfinale – und damit die Bronzemedaille sicher - dort unterlag man den späteren Siegern Pelz/Dannegger aus Baden-Württemberg.

Was im Einzel dann passierte setzte aber allem die Krone auf. Nach dem Gruppensieg (nicht soooo unerwartet) ging es in die K.O.-Runde. Bei 7 Teilnahmen hat Kai dort bislang nur einmal ein Spiel gewinnen können! Diesmal hatte er Glück mit 12:10, 10:12, 13:11 und 12:10 gegen den Niedersachsen Neudecker. Im Viertelfinale dann das beste Spiel. Gegen Weger aus Bayern spielte Kai fast fehlerlos und zog überraschend ins Halbfinale ein. Dort war der Westdeutsche Beumers der Gegner. Dieser kam mit dem „komischen“ Spiel von Kai gar nicht parat und damit war das Endspiel erreicht – Verrückt! Dort war aber Pedro Pelz aus Baden-Württemberg trotz großem Kampf kein Kraut gewachsen. 0:3 hieß es am Ende eines großartigen Wochenendes.