Seit 23 Jahren lockt der Kunsthandwerkerinnenmarkt nach Westerburg

50 Frauen präsentierten ihre handwerklichen ArbeitenWbg. Kunsthandwerkerinnenmarkt 2018.11 v1

Seit 23 Jahren gibt das Frauenzentrum Beginenhof in Westerburg Kunsthandwerkerinnen aus der Region die Möglichkeit, ihre Werke vor großem Publikum auszustellen und zum Verkauf anzubieten. So lockte der Kunsthandwerkerinnenmarkt auch diesmal wieder viele Interessenten in die Stadthalle Westerburg.


Auch wenn sich die Türen für das Publikum erst um 10 Uhr öffneten, so waren bereits um 6 Uhr in der Früh die ersten Teilnehmerinnen vor Ort. Im Gepäck hatten sie eine bunte Vielfalt an Kunstwerken, die sie in den vergangenen Wochen und Monaten gefertigt hatten.

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Dass die mehr als 50 Ausstellerinnen allesamt fleißig und mit Liebe und Leidenschaft ihrem Hobby nachgehen, wurde schließlich beim Betrachten der toll arrangierten Verkaufstische deutlich.

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Bis in den Abend kamen und gingen die Besucher des Marktes, der zeitgleich mit dem letzten Tag des Pfefferkuchenmarktes stattfand.

Bunte Vielfalt
Auf den ersten Blick war gar nicht zu erfassen, was es hier alles zu entdecken gab. Weihnachtliche Dekorationen aus vielen verschiedenen Materialien, Schmuck, Keramik, Gehäkeltes, Gesticktes, Genähtes und Gefilztes. Selbst gemalte Bilder, Kuscheltiere und Kissen, Vogelhäuschen – eine bunte Vielfalt, die die Entscheidung für die Käufer wahrlich schwer machte. Doch fündig wurde hier eigentlich jeder, schließlich gab es hier ausgefallene, nützliche und ansprechende Geschenke fürs Weihnachtsfest.

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Einen ausgedehnten Bummel durch die Tischreihen unternahmen auch Ursula Adolf und ihre Tochter Andrea aus Willmenrod. Auch sie sind in ihrer Freizeit kreativ und basteln und nähen gerne.

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Sie freuen sich jedes Jahr auf den ersten Adventssonntag, wenn ganz in der Nähe dieser sehenswerte Markt stattfindet, auf dem sie neue Ideen sammeln können und mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen. Auch wenn bei dieser Veranstaltung insbesondere die Frauen angesprochen sind, so waren doch auch viele Männer vor und auch hinter den Verkaufstischen zu sehen.

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Den ganzen Tag über kamen die Besucher - mal waren es mehr, so als sei ein Reisebus vorgefahren, mal waren es weniger. Die Zeit sinnvoll nutzend saß Barbara Kuhn aus Wengenroth mit ihren Stricknadeln da und arbeitete emsig an einer neuen Wollmütze. So wie sie hatten auch andere Teilnehmerinnen ihr Handwerkszeug parat und ließen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

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Mit einem Stand vertreten war natürlich das Frauenzentrum Beginenhof als Ausrichter, welches reichlich Informationsmaterial dabei hatte. Wer bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee mehr darüber erfahren wollte, der hatte im „Lila Lädchen“ des Beginenhofes in der Neustraße 43 Gelegenheit, wo die Mitarbeiterinnen zum Stöbern und Einkaufen einluden. Wie in jedem Jahr gab es dort eine Tombola mit tollen Gewinnen.

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