Die Stadtkapelle Westerburg und ihr Nachwuchs erfreuten mit weihnachtlichen Melodien

Die Besucher dankten den Flötenkids, dem Jugendorchester und dem großen Orchester mit viel BeifallWbg. Stadtkapelle Adventskonzert 2019.08 v1

Seit vielen Jahren ist es in Westerburg Tradition, dass die Stadtkapelle am ersten Adventssonntag zu einem Adventskonzert in die Christkönigkirche einlädt. Auch diesmal erfreuten die Musiker gemeinsam mit dem Jugendorchester und den Flöten-Kindern das Publikum mit weihnachtlichen Melodien und stimmten so auf die besinnliche Zeit ein.

Insgesamt waren es rund 60 Musiker, die den Besuchern einen wunderschönen Abend bescherten.


Als sich die Türen auf dem Pfefferkuchenmarkt schlossen, nutzten viele Musikfreunde aus der Region, die Gelegenheit, einmal vom Trubel abzuschalten. „Wir sind ganz begeistert, dass so viele gekommen sind“, freute er sich der Vorsitzende der Stadtkapelle, Maic Zimmermann, über den sehr guten Zuspruch und hieß die Gäste herzlich willkommen.
Das Flötenensemble
Eröffnet wurde das Adventskonzert nun von den jüngsten Mitgliedern der Stadtkapelle. Die Flötenkids hatten sich unter der Leitung von Doris Heisters bestens auf diesen Auftritt vorbereitet. Unterstützt wurden sie von Klarinette, Schlagzeug und Tuba.

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Im Hinblick auf die erste brennende Kerze erklang zunächst „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Den Traum für eine weiße Weihnacht taten sie mit „Schneeflöckchen“ kund. Auch ihren Wunsch nach vielen Geschenken hatten sie musikalisch verpackt und ließen „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ durch die Kirche schallen. Dem „Stern über Bethlehem“ folgte „Es ist ein Ros entsprungen“. Das alte und fremde Lied hätten ihre Schüler schätzen und lieben gelernt, so Heisters. Sie freue sich, dass die junge Gruppe sich darauf eingelassen habe. Zum Abschluss ließen die Flötenkids mit ihren flinken Fingern „Rudolph das Rentier“ durch die Reihen tanzen, was mit kräftigem Beifall belohnt wurde.

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Das Jugendorchester
Auch das Jugendorchester, das ebenso wie das große Orchester von Mario Koch geleitet wird, stellte Kostproben seines Könnens unter Beweis. „Im Moment sind wir im Umbruch. Wir haben einige Mitglieder abgeben müssen und auch einige neue dazu bekommen“, berichtete Koch. Er freue sich, dass sie dennoch gemeinsam ein paar Musikstücke einüben konnten, so der Dirigent. Das Publikum, darunter auch viele Angehörige der Akteure, lauschte nun dem Winter Medley, das viele bekannte Weihnachtslieder beinhaltete. Ein schönes Bild war es dann, als die Mitglieder des großen Orchesters, allesamt schwarz gekleidet, das Jugendorchester mit ihren roten T-Shirts umrahmten und sie gemeinsam „Fröhliche Weihnacht überall“ anstimmten. Mario Koch nutzte die Gelegenheit, schon jetzt die Werbetrommel für das Frühlingskonzert zu rühren, das in Westerburg am 4. April und in Meudt am 25. April stattfinden soll.

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Das Jugendorchester spielte zusammen mit dem großen Orchester

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Das große Orchester
Das große Orchester, bestehend aus der Stadtkapelle Westerburg und dem Blasorchester Meudt, präsentierte nun eine voluminöse Eröffnung seines Parts. Der bunte Mix aus besinnlichen und beschwingten Weihnachtsliedern brachte den Zuhören das besondere Ereignis der Geburt des Jesuskindes ein Stückchen näher. Das harmonische Zusammenspiel beeindruckte ebenso wie die stimmgewaltigen Passagen, die aufhorchen ließen und mit wippenden Füßen oder einem Lächeln angenommen wurden. Schön anzuhören war das winterliche Festival, das viele bekannte Lieder enthielt. „Ich weiß, wir haben hier heute Abend viele gute Sänger“, forderte Maic Zimmermann zum Mitsingen auf. „Darunter auch unser Schirmherr Janick Pape“, begrüßte der Vorsitzende den Stadtbürgermeister.

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„Als würden Engelein singen“, kommentierte er das vom Publikum mitgesungene „Tochter Zion“. Als kleine Besetzung präsentierte sich ein Klarinetten-Quartett, das aus Mario Koch, André Kaiser und dessen Bruder Heiko sowie Mario Witzemann bestand. Sie begeisterten mit vier Sätzen aus der Nussknacker-Suite. Mit “Macht hoch die Tür“ hieß es schließlich Abschied nehmen. Beim Hinausgehen honorierten die Zuhörer das eineinhalbstündige Konzert mit einer Gabe ins Spendenkörbchen. Das Geld soll in die Nachwuchsarbeit fließen. (Text und Foto: Ulrike Preis)

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Ein ausführlicher Bericht folgt

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