Am 29. November ist Blutspendetermin in der BBS Westerburg

Massiver Engpass an Blutspenden - DRK appelliert mit großer DringlichkeitWbg. DRK Blutspende 04 2021.03 v1

Am Montag, den 29. November lädt der DRK Ortsverein Westerburg in der Zeit von 15.30 Uhr bis 20 Uhr in der Berufsbildende Schule Westerburg (Hofwiesenstraße) wieder zum Blutspendetermin ein. Statt des gewohnten Imbisses erhalten die Blutspender auch diesmal Verzehrgutscheine, die in der Bäckerei Garcia in Westerburg eingelöst werden können. Der Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins, Marcel Martinka, weißt

erneut auf die große Dringlichkeit nach Blutspenden hin, da es derzeit einen massiven Engpass an Blutkonserven gibt.

„Da es auch bei der Getränkeausgabe zu Einschränkungen kommen wird, bitten wir die Blutspender, vor der Spende ausreichend zu trinken“, erläutert er im Hinblick auf die Organisation vor Ort. Nach ausreichender Ruhezeit werden die Blutspender dann gebeten, die Schule auch direkt wieder zu verlassen. „Sollte es im Anmeldebereich zu Verzögerungen kommen, bitten wir auf ausreichend Abstand zu achten!“, äußerte sich Martinka bezüglich der Vorsichtsmaßnahmen, die jeden einzelnen vor einer Ansteckung schützen sollen.

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„Die bereits eingeführte Terminvergabe hat sich bewährt“, freut er sich. Eine Terminvergabe kann durch eine Anmeldung erfolgen. Der Link für die Anmeldung lautet: www.terminreservierung.blutspendedienst-west.de/m/westerburg. Bei Fragen oder Problemen steht die Hotline des Blutspendedienstes unter 0800/1194911 zur Verfügung. Natürlich werden auch Spender ohne Termin bedient, so dass auch Kurzentschlossene willkommen sind.

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Abstand halten
Gerade jetzt, wo der Corona-Virus grassiert, wird Blut dringend benötigt. Obwohl derzeit in den Krankenhäusern viele Behandlungen abgesagt werden, finden (lebens-)notwendige Operationen natürlich ebenso statt wie etwa Krebsbehandlungen.

Das DRK appelliert mit großer Dringlichkeit an alle gesunden Menschen ab 18 Jahren, die regulären Blutspendetermine wahrzunehmen. In Abhängigkeit von der weiteren Infektions-Dynamik werden künftig ggf. sukzessive der Situation angepasste weitere Maßnahmen in Kraft gesetzt.

Deshalb laden die DRK Ortsvereine auch weiterhin zu ihren Blutspendeterminen ein. Schon im Eingangsbereich wird bei allen Spendenwilligen die Temperatur gemessen – berührungslos mittels eines Infrarotgeräts. Wer eine Körpertemperatur von mehr als 37,5 Grad hat, darf die BBS nicht betreten. Gleiches gilt für Personen, die unter Husten, Luftnot und/oder Gliederschmerzen leiden. Nicht mehr eingelassen werden Kinder und andere Begleitpersonen.

Um genügend Abstand zum nächsten Spender zu gewährleisten, wird die Spende räumlich entzerrt, sodass zwischen den einzelnen Stationen genügend Platz ist. An jeder Station stehen Spender mit Desinfektionsmittel bereit, die auch benutzt werden sollen. Alle Entnahmebetten werden nach jedem Spender desinfiziert.

Kleine Gesundheitskontrolle
Blutdruck, Puls, Hämoglobin (Blutfarbstoffgehalt) und Körpertemperatur werden gemessen. Bei jeder Blutspende wird auch Blut für verschiedene Untersuchungen entnommen. Resultate, die von der Norm abweichen, werden dem Spender sofort mitgeteilt. Die Blutspende wird so zu einer kleinen Gesundheitskontrolle und ist somit ein „Gratis-Service“ des Blutspendedienstes.
Jeder Spender erhält kostenlos einen Blutspenderausweis mit Blutgruppe und Rhesusfaktor.