Max Uthoff sorgte in der Stadthalle Westerburg für reichlich Lacher

„Gegendarstellung“ - und das nicht nur in Sachen Politik

Max Uthoff präsentierte in der Stadthalle Westerburg mit „Gegendarstellung“ sein neues Bühnenprogramm. Über ein "fast ausverkauftes Haus" freute sich Kulturreferent Johannes Schmidt, der sich ebenso wie die rund 600 Besucher köstlich über den Auftritt des Münchner Kabarettisten amüsierte.

Die Verbandsgemeinde Westerburg und Stadt Westerburg freuten sich, den Ausnahmekünstler gleich zu Beginn des neuen Kulturjahres in der Stadthalle präsentieren zu dürfen.  - ein ausführlicher Bericht folgt.

Es gibt keine Armen. Nur Einkommensunerfahrene! Und wer mit dem Strom schwimmt, ist viel schneller am Strand! Heidewitzka, endlich ein Parlament, das logisch besetzt ist. FDP meets AfD oder Neoliberalismus trifft Rechtsnationalismus. Oder noch kürzer: Ursache & Wirkung. In einer Zeit, in der sich das Kapital benimmt wie Rotz am Backen und Hartz IV oft nur die Fortsetzung von Stirb langsam III ist, gilt mehr denn je: Wer über den Tellerrand sieht, sieht viel mehr von der schmutzigen Tischdecke.

Max Uthoff, Träger des Breiten Kreuzes und des Ordens pour la verité, erzählte seine Sicht der Dinge: Von der Wucht der Behauptung, der guten Stimmung im Restaurant des freien Westens, von Drehzahlmessern, teuflischen Kreisläufen und davon, dass Menschen, die in Schubladen denken, sich schon mal halb aufgeräumt fühlen.

So kam es dann auch, dass an diesem Abend Teilnehmer der deutschen Politik Erwähnung fanden. Wie immer galt dabei: die Sprache ist die Waffe des Pazifisten.

Wortgewaltig, messerscharf und höchst unterhaltsam erzählte er seine Sicht der Dinge auf die Welt mit all ihren Absurditäten. Dabei machte er es weder sich selbst noch seinem Publikum leicht..