Schulterschluss für die Sicherheit

Es ist ein starkes Signal für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde: Seit dem 1. Januar gehen die vier Ortsteil-Feuerwehren Höhn, Oellingen, Schönberg und der Neuhochstein gemeinsame Wege. Durch eine angepasste Alarmierung rücken die Einheiten ab sofort bei jedem Einsatz gemeinsam aus. Um diese enge Kooperation auch

optisch zu unterstreichen, präsentierten die vier Wehrführer nun die neuen, einheitlichen Rückenschilder der Einsatzkräfte.
Sicherheit im Fokus

Die Entscheidung für die gemeinsame Alarmierung ist eine direkte Antwort auf die Anforderungen moderner Gefahrenabwehr. „Wir stellen damit sicher, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit sofort eine schlagkräftige Mannschaft am Einsatzort eintrifft“, so der Tenor aus der Wehrleitung. Besonders bei Einsätzen während der Arbeitszeit, wenn viele Kameraden auswärts tätig sind, garantiert dieses Modell die zuverlässige Einhaltung der Hilfsfristen und eine schlagkräftige Gefahrenabwehr für alle Ortsteile.
Ein Team – ein Erscheinungsbild


Auf dem Bild sind zu sehen (von links): Tim Heidrich, Löschgruppenführer FF Neuhochstein, Mario Henn, Löschgruppenführer FF Schönberg, Peter Baumann, Wehrführer FF Höhn imf Tim Cybinski; Löschgruppenführer FF Öllingen - Foto: FFW Höhn 

Dass die Zusammenarbeit bereits Früchte trägt, zeigt das neue Erscheinungsbild.

Die neuen Rückenschilder sorgen nicht nur für ein professionelles Auftreten, sondern symbolisieren auch den Zusammenhalt: Vor Ort arbeitet ein gemeinsames Team für die Sicherheit der Gemeinde – unabhängig von der ursprünglichen Ortswehr.

 

Moderne Infrastruktur als Ziel
Trotz der engen taktischen Zusammenarbeit bleiben die Strukturen vorerst gewohnt bestehen: Bis zum Bezug eines künftigen Neubaus sind die Wehren Höhn, Oellingen und Schönberg rechtlich und organisatorisch eigenständig. Auch der Standort Neuhochstein bleibt als feste Säule mit eigenem Gerätehaus dauerhaft erhalten, um die schnelle Präsenz in seinem Bereich zu sichern.

Die vorliegende Machbarkeitsstudie des Ingenieurbüros G-TEC verdeutlicht jedoch, dass die aktuelle Bausubstanz in Höhn langfristig nicht mehr mit der modernen Technik und den Sicherheitsvorgaben mithalten kann. Geschweige denn die Aufnahme der Fahrzeuge und Mannschaften aus Oellingen und Schönberg. Ein zentrales, zeitgemäßes Feuerwehrgerätehaus wird daher als notwendiges Mittel angestrebt, um den Brandschutz in der Gemeinde Höhn zukunftssicher aufzustellen.
Gemeinsam in die Zukunft

Die Feuerwehren haben den ersten Schritt getan: Die Alarmierung steht, das Team ist bereit und der Zusammenhalt ist durch die einheitliche Kennzeichnung nun für jeden sichtbar. Während die Kameradinnen und Kameraden bereits Seite an Seite ihren Dienst leisten, wird nun gemeinsam an den baulichen Voraussetzungen für die Zukunft gearbeitet.