Die Stadt Westerburg bietet Baumpatenschaften an

Bürgerinnen und Bürger können Aufforstung finanziell unterstützenWbg. Stadt Spendenwald Ank 05 2021.05 v1

In den letzten Jahren sind auch im Westerburger Stadtwald größere Waldflächen durch Schädlinge, Krankheiten, Trockenheit und andere Faktoren in starke Mitleidenschaft gezogen worden. „Für uns Westerwälder ist der Wald ein identitätsstiftendes Stück Heimat. Umso schmerzlicher ist der Anblick der kahlen Flächen, der viele Bürgerinnen und Bürger betroffen macht“, berichtet Stadtbürgermeister Janick

Pape.
Vor diesem Hintergrund entstand die Idee der finanziellen Unterstützung durch Baumpatenschaften durch die Westerburger Bürgerschaft. Mit ihrer Spendenbereitschaft brachte Marion Künz jetzt den Stein für solche eine Baumpatenschaft im Westerburger Stadtwald ins Rollen.

Auch Revierförster Thomas Schwerhoff gefällt die Idee, dass mit dieser Aktion die Wiederbewaldung unterstützt werden kann. Als geeigneten „Spendenwald“ sieht er eine Waldfläche an, die in unmittelbarer Nähe zum Westerwaldsteig in der Gemarkung Gershasen liegt. „Diese ist rund 1 Hektar groß“, erläuterte der Revierförster. Wie im Gespräch zu erfahren war, können dort rund 5.000 Bäume angepflanzt werden. Dabei denkt er an Laubbäume wie Wildkirsche, Baumhasel und Elsbeere, die weniger niederschlagsbedürftig und somit widerstandsfähiger gegenüber Hitzeperioden sind.

„Das Pflanzen von Bäumen ist seit jeher eine generationenübergreifende Aufgabe und der Inbegriff von Nachhaltigkeit“, weiß Pape. „Es ist die Aufgabe der kommenden Jahre, den Wald zukunftsfest zu machen und sowohl den Erholungs- und Lebensraum Wald zu bewahren, aber auch den Holzbedarf künftiger Generationen sicherzustellen“, erläutert der Stadtchef weiter. Mit einem Hinweisschild für Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer soll auf die Aktion zusätzlich aufmerksam gemacht werden.

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Stadtbürgermeister Janick Pape (v. li.) traf sich mit Revierförster Thomas Schwerhoff am geplanten Spendenwald, wo schon bald mit der Aufforstung begonnen werden soll.

Wie Revierförster Thomas Schwerhoff weiter mitteilte, müssen für die Aufforstung gemäß des Landeswaldgesetzes zertifizierte Bäume verwendet werden. Die Kosten pro Setzling belaufen sich auf rund 10 Euro einschließlich des Schutzes gegen Wildschäden. „Ein Spendenkonto haben wir über die Verbandsgemeindeverwaltung bereits angelegt“, informierte der Stadtchef. Auch das Ausstellen einer Spendenquittung sei ab einem Betrag von 50 Euro möglich.

Wer die Aktion „Westerburger Spendenwald“ finanziell unterstützen möchte, der kann seine Spende überweisen an die Kasse der Verbandsgemeindeverwaltung Westerburg, IBAN: DE80 5735 1030 0002 0200 22, BIC: MALADE51AKI, Sparkasse Westerwald Sieg. Bitte bei der Überweisung unbedingt folgenden Betreff mit angeben: „Spendenwald Stadt Westerburg - Kostenstelle 5.5.5.1/9200.662900/22“.
„Wir möchten uns schon jetzt für Ihre finanzielle Unterstützung bei diesem Projekt der Baumpatenschaft für unseren Stadtwald bedanken“, freut sich Stadtbürgermeister Janick Pape auf reichlich positive Resonanz.