Wechsel beim Förderverein der Liebfrauenkirche Westerburg

Bernhard Kaesberger und Helmut Strüder führen jetzt den VorsitzWbg. Liebfrauenkirche Foerderverein Neuwahl Vorstand 07 2022.03

Nach 24 Jahren beendete Gerhard Krempel die Führung des Vereins der Freunde und Förderer der Liebfrauenkirche Westerburg. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wählten die anwesenden Vereinsmitglieder Bernhard Kaesberger zum neuen Vorsitzenden und Hans Helmut Strüder zu seinem Stellvertreter. „Kontinuität bleibt im Bereich der Geschäftsführung“, so äußerte sich Stadtbürgermeister Janick Pape, der als

Versammlungsleiter fungierte, denn Inge Arendt wurde auf diesen Posten wiedergewählt. Als Beisitzer unterstützen Herbert Böcher, Manuela Eisenmenger, Klaus Sterzel, Karl-Heinz Stinner, Karl Dochnahl, Dietmar Hering, Karl-Heinz Dernbach, Thomas Schäfer, Jörg Hommrich, Silke Jahnel, Dirk Schlosser und Ferdinand Schmidt den neuen Vorstand. Mit Rat und Tat ist auch Gerhard Krempel weiter mit dabei, denn er wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

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Stadtbürgermeister Janick Pape (rechts) wünschte dem neuen Vorsitzenden des Vereins der Freunde und Förderer der Liebfrauenkirche Westerburg, Bernhard Kaesberger (links), seinem Stellvertreter Helmut Strüder (2. v. rechts), Geschäftsführerin Inge Arendt sowie dem Ehrenvorsitzenden Gerhard Krempel (2. v. links) alles Gute für die künftige Vereinsarbeit.

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Stadtbürgermeister Janick Pape fungierte als Versammlungsleiter und überreichte später auch Geschenke an die Vorstandsmitglieder und den neuen Ehrenvorsitzenden 

Zum Ehrenvorsitzenden ernannt
Seit der Gründung im Jahre 1998 fungierte Westerburgs Ehrenbürger Gerhard Krempel (91) als Vorsitzender des selbstständigen Vereins mit gemeinnütziger Zielsetzung. In seinem Geschäftsbericht hielt er zu Beginn der Versammlung Rückblick. Als ehrenamtliches gemeinnütziges Team habe der Vorstand dafür gesorgt, dass die Liebfrauenkirche auf der Marienhöhe restauriert, kriegsgeschädigte Kirchenfenster im Originalbild wiederhergestellt, Parkplätze geschaffen und ein gut besuchten Kirchenraum für Besucher und Gottesdienste hergestellt werden konnte. Wie Krempel berichtete, wurden kürzlich die umfangreichen Elektrikarbeiten abgeschlossen. „Wir haben alle Schalter und Anlagen erneuert“, informierte er.

Liebfrauenkirche Fenster1  Liebfrauenkirche Fenster2

Als weitere Maßnahme nannte er den Pfarrgarten, der hergerichtet wurde und in einen “Mariengarten“ gewandelt wurde. Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Anwesenden vom guten Gelingen bei einem Glas Wein und Imbiss selbst überzeugen. Der „Mariengarten“ soll für verschiedene Gelegenheiten genutzt werden. Nicht unerwähnt blieb das ökumenische Kreuz neben der Kirche, welches als Wegweiser diene. „Dies bringt etwas Bestimmtes zum Ausdruck“, ging Krempel auf das gute Miteinander von katholischen und evangelischen Christen ein. Der ökumenische Weg sei besonders Ziel des Vereins, denn das Christentum in Deutschland habe nur damit Zukunft.

Liebfrauenkirche 2

 

An den neuen Vorstand äußerte er die Bitte, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Schon seit jeher hätten viele Pilger ihre Sorgen und Nöte an dieser Stelle abgeladen und gebetet. Es sei gerade in der heutigen Zeit wichtig, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, ihnen eine Möglichkeit der Begegnung zu bieten, religiösen Gedankenaustausch anzuregen und so die Versöhnung der Christen zu unterstützen.

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Gelebte Ökumene
Auch künftig sollen christliche Konzerte, katholische, evangelische und ökumenische Gottesdienste und Trauungen in der Liebfrauenkirche stattfinden. Überdies werden Gesprächsveranstaltungen durch den Förderverein organisiert. „Ich danke meinem Herrgott und Jesus Christus für meine Kraft und Gesundheit“, äußerte sich Krempel, der die Gelegenheit nutzte, allen Wegbegleitern seinen besonderen Dank auszusprechen. Dazu gehörten neben dem Vorstandsteam, den Mitgliedern und Helfern auch die Sponsoren. „Nur so konnten wir in und um die Liebfrauenkirche das alles erreichen“, wies Gerhard Krempel stolz in die Runde.

Sein Dank galt auch der Stadt Westerburg sowie Pfarrer Ralf Hufsky für die Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit kräftigem Beifall honorierten die Anwesenden das langjährige Engagement Krempels.

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Der neue Vorsitzende Bernhard Kaesberger sprach ihm seinen besonderen Dank aus und überreichte ihm ein Präsent.

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Dank galt auch Ehefrau Ingrid, die mit einem bunten Blumenstrauß überrascht wurde. Auch Pfarrer Hufsky lobte das unermüdliche Engagement von Gerhard Krempel und schenkte ihm eine Figur von Hildegard von Bingen.

Zu Ehren Gottes

In seinem Schlosswort bedankte sich der neue Vorsitzende Bernhard Kaesberger für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. „Ich sehe es als große Aufgabe“, gab er offen zu. Er vertraue jedoch auf die Gemeinde. Wichtig sei es, weiterhin im Team zu arbeiten. „Wir sind nicht immer einer Meinung, diskutieren die Vor- und Nachteile und betrachten es zu Ehren Gottes“, führte er weiter aus. Bei seinen Besuchen in der Kirche beobachte er stets das Kommen und Gehen der Menschen, die das Bedürfnis haben, mit Gott zu reden, die Kerzen anzünden und verweilen. „Ich bitte Sie alle, mich zu unterstützen“, wandte er sich an die Vereinsmitglieder, Anregungen und Ideen an den Vorstand heranzutragen. „Wir werden gemeinsam eine gute Lösung finden“, so Kaesberger abschließend. (Text und Foto: Ulrike Preis)