Landkreis Limburg-Weilburg impft ab sofort seine Einsatzkräfte

Priorisierungsgruppe 3 im Bundesland Hessen geöffnetImpfung Einsatzkraefte

Seit Freitag, 23. April 2021, ist die Priorisierungsgruppe 3 im Bundesland Hessen geöffnet. Unter diese Gruppe fallen unter anderem alle Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes. Aus diesem Grund bereitet sich der Landkreis Limburg-Weilburg vor, in den nächsten zwei Wochen allen Einsatzkräften der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes ein Impfangebot gegen das Corona-Virus zu

machen. Seit Donnerstag, 29. April 2021, werden die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes im Impfzentrum des Landkreises Limburg-Weilburg geimpft. Grund hierfür ist eine Sonderzuweisung des Landes Hessen mit dem Impfstoff von Moderna, die den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt wird.
„Neben dem Rettungsdienst und der Polizei, die bereits ein Impfangebot erhalten haben, stellen die Einsatzkräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes eine tragende Rolle bei der Bekämpfung von Gefahren und auch bei der Rettung von Menschenleben dar. Aus diesem Grund ist es notwendig, dieser Personengruppe, die täglich mit Menschen in engstem Kontakt steht, ein Impfangebot zu machen“, betonten Landrat Michael Köberle und der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer bei den ersten Impfungen der Einsatzkräfte.

Impfung Einsatzkraefte

Landrat Michael Köberle (rechts), Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer (links) und Kreisbrandmeister Alexander Rembser (Zweiter von links) mit den Impflingen beim Start der Impfungen von Einsatzkräften der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes. (Foto: Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)

Landrat Köberle hatte den Hessischen Innenminister Peter Beuth bereits in einem Schreiben vom 12. April 2021 darum gebeten, sich nachhaltig für eine Änderung der Impfpriorität unserer Feuerwehr- und Katastrophenschutzangehörigen einzusetzen und zeitnah eine Impfmöglichkeit zu schaffen. Im Anschluss hatten auch die Bürgermeisterin und Bürgermeister des Landkreises sowie die heimischen Landtagsabgeordneten diese Bitte bekräftigt.